Guten Mor­gen mit dem Diät­blog auf Essen ist kein Gift, lie­be Schlank­heits­kan­di­da­ten. 😍 1. Janu­ar – Zeit für einen Neu­be­ginn! Gut für euch 😉 – und gut für mich: Essen ist kein Gift star­tet wie­der durch!

Hier geht’s um Essen, Abneh­men, Diä­ten und Rezep­te – nicht als unver­bind­li­che Übung, son­dern unter den ver­schärf­ten Bedin­gun­gen einer Gesund­heit, die durch dau­er­haf­tes leich­tes Über­ge­wicht und einen mehr oder weni­ger sit­zen­den Lebens­stil eini­ger­ma­ßen ange­schla­gen ist.
Wenn’s bei mir unter die­sen Bedin­gun­gen klappt mit dem Abneh­men, klappt es sicher auch bei euch – erst recht, wenn ihr nur ein paar Pfun­de von eurem eigent­lich schlan­ken, ran­ken sport­li­chen Kör­per los­wer­den wollt.

Diäte mit dem Blogger!

Schon eine gan­ze Wei­le hat­te ich vor, den Diät­blog von Essen ist kein Gift wie­der zu bele­ben. Zum einen natür­lich in der Hoff­nung, dass ich bei mei­nem Selbst­ver­such auf den einen oder ande­ren wert­vol­len Abnehm-Tipp sto­ße – wie zum Bei­spiel den, dass man eine oder eine hal­be Stun­de vor den Haupt­mahl­zei­ten ein gro­ßes Glas Was­ser trin­ken soll. (Versucht’s mal!)
Sol­che Tipps möch­te ich gern an euch wei­ter­ge­ben.
Zum ande­ren, weil ich glau­be, dass der regel­mä­ßi­ge Aus­tausch mit euch in der Blo­go­sphä­re uns allen hilft, wäh­rend des schö­nen, anstren­gen­den Pro­jekts „Abneh­men” bei der Stan­ge zu bleiben.

Anstren­gend?? Ein paar Bemer­kun­gen zur Moti­va­ti­on beim Abnehmen.

Jetzt also ist es soweit. Nicht in Fol­ge eines Neu­jahrs­vor­sat­zes à là „ab jetzt wird alles anders”, mit einem Bei­ge­schmack von „man soll­te mal” und „wäre doch schön, wenn”; son­dern – das hier ist Ernst.
Es geht um Über­ge­wicht, ech­tes Über­ge­wicht, nicht bloß um ein paar Pfun­de schreck­li­cher­wei­se so genann­ten Hüft­golds; viel­mehr das, was man medi­zi­nisch Adi­po­si­tas nennt -, und um die Krank­hei­ten, die es nach sich zieht.
Spe­zi­ell gemeint ist eine ganz beson­de­ren Krank­heit, die in Deutsch­land schon fast jede/​r Zehn­te hat – näm­lich, ent­schul­digt das har­te Wort, Dia­be­tes Typ II.

Ich muss abnehmen

Weh denen, die Hel­den sind, Wein zu sau­fen, und Krie­ger in Völ­le­rei.
Luther: Js 5,23

Einer von die­sen „fast jeder Zehn­te” bin ich. Viel zu lan­ge hat­te ich gezö­gert mit der Fett­ver­bren­nung, hat­te es schlei­fen las­sen und die rea­le Gefahr, die ein paar harm­lo­se Kilos zu viel auf den Rip­pen bedeu­ten, dras­tisch unter­schätzt. Ich will nicht groß­vä­ter­lich klin­gen, aber hal­lo, Leu­te, lasst euch das zur War­nung die­nen: Wenn ihr euch fragt, Diät oder nicht? – Dann ist die Ant­wort die­ses beschei­de­nen Diät­blogs: Ja.
Bzw. eigent­lich nein, statt von Diät soll­ten wir lie­ber von Ernäh­rungs­um­stel­lung reden. Aber wie wir es auch nen­nen: Fangt sofort an mit dem Abneh­men! Heu­te!
Den Coach hät­te ich gern gehabt, der mir das sagt. Hat­te ich aber nicht.
Und jetzt habe ich den Salat. Wort­wört­lich.
Die Zei­ten der Sah­ne­tor­te sind vor­bei. Low Carb ist das Gebot der Stun­de.
Aus „ich kann abneh­men” ist ein „ich muss abneh­men” gewor­den – und das eben unter den ver­schärf­ten Bedin­gun­gen des Diabetes:

Die 15 Grundsätze dieses Blogs

Wäh­rend ich also (hof­fent­lich) abneh­me und dem Dia­be­tes (hof­fent­lich) soweit mög­lich den Gar­aus mache, bin ich wei­ter auf der Suche nach der idea­len Diät, die (hof­fent­lich) auch euch etwas bringt. Hier, was für’s Ers­te die­sem Blog zugrun­de liegt.

Zunächst ein paar Grundregeln

  1. Es muss rela­tiv schnell gehen. Je schnel­ler das Kör­per­fett abge­baut wird, des­to eher fängt der Insu­lin­haus­halt sich wie­der. Der übri­gens, Nicht-Dia­be­ti­ker auf­ge­passt :-), auch bei euch eine Rol­le für das Abneh­men spielt!
  2. Täg­li­che Lebens­mit­tel wie Milch, Obst, Brot sind nicht gera­de ver­pönt. Wegen ihres Milch- oder Frucht­zu­ckers bzw. der Koh­len­hy­dra­te – die der Kör­per in Glu­co­se zer­legt, also wie­der Zucker – müs­sen sie jedoch ein­ge­schränkt werden.
  3. Zwi­schen­mahl­zei­ten sind ver­pönt. Sie hal­ten die Insu­lin­pro­duk­ti­on auf Trab – und der gestie­ge­ne Insu­lin­spie­gel, das ist wie­der wich­tig für Dia­be­ti­ker wie für Nicht-Dia­be­ti­ker, er kann Hun­ger- und Heiß­hun­ger­at­ta­cken auslösen.
  4. Ein­kauf und Zube­rei­tung dür­fen nicht zu kom­pli­ziert wer­den. Wohl nur eini­ge Lucky Few kön­nen es sich leis­ten, den gan­zen Tag mit Rezept­su­che, Mahl­zei­ten-Pla­nung und der Bestel­lung schwer aus­zu­spre­chen­der „Super­foods” bzw. ihrer Zube­rei­tung zuzu­brin­gen, ohne dar­über den Job und/​oder den Ver­stand zu verlieren.
  5. Wer nur das Essen betrach­tet, gewinnt höchs­tens die hal­be Mie­te. Sport & Co., Stress und Psy­che spie­len eine Rol­le, Bewe­gung kur­belt die Fett­ver­bren­nung an, Alko­hol ist nicht eben för­der­lich, und wer raucht, soll­te schleu­nigst damit aufhören.

Die Qualität der Lebensmittel

  1. Con­ve­ni­en­ce-Food, also die schnel­le Küche aus Dosen, Tüten, Schach­teln und Fer­tig­ge­rich­ten für die Mikro­wel­le ist eben­falls ver­pönt. Ihre Zuta­ten­lis­ten ent­hal­ten viel zu oft Dex­tro­se, Glu­ko­se, Sirup und ähn­li­che Fein­de ambi­tio­nier­ter Schlankheitskandidaten.
  2. Je gerin­ger der Ver­ar­bei­tungs­grad von Lebens­mit­teln beim Ver­kauf, des­to bes­ser. Das gilt eben­so für die Bestel­lung beim Chi­ne­sen, beim Ita­lie­ner, beim Spa­ni­er, beim Mexi­ka­ner. Hän­de weg von gelie­fer­tem Essen! Ihr wisst nie wirk­lich, was drin ist. (Das ist ein Umstand, der mein Leben lei­der dras­tisch ändert. Mir wer­den die Trink­geld-Plau­sche­rei­en mit den Gyros-Boten feh­len! Ande­rer­seits, der halb­kal­te mat­schi­ge Gyros mit den wei­chen Pom­mes, der eigent­lich nicht so sehr.)
    Ja, das Leben des Diäti­kers droht lang­wei­lig zu werden!

Freude am Essen ist Pflicht

  1. Es soll­te trotz­dem Spaß machen (sie­he Abneh­men: Moti­va­ti­on). Eine Diät, die auf rück­sichts­lo­se Selbst­quä­le­rei ange­wie­sen ist, hal­ten wahr­schein­lich höchs­tens Maso­chis­ten und fremd­ge­steu­er­te Eli­te­sol­da­ten ein Leben lang durch.
  2. Gewichts­ab­nah­me und Dis­zi­plin (bzw. Nah­rungs­um­stel­lung) müs­sen von Dau­er sein kön­nen. Beim Über­ge­wicht dau­ert es Jah­re, bis die Gefahr eines Jojo-Effekts gebannt ist. Bei Dia­be­tes Typ II liegt die Chan­ce auf voll­kom­me­ne Wie­der­her­stel­lung bei nur unter 0,01 %: In 99,99% der Fäl­le ist und bleibt der Dia­be­tes ein Lebensthema.
  3. Die Umstel­lung muss also auch emo­tio­nal trag­fä­hig blei­ben. Zur Freu­de am Essen gehö­ren Geschmack und Appe­tit, Offen­heit für Varia­tio­nen, der Wech­sel der Mahl­zei­ten mit den Jah­res­zei­ten, die Mög­lich­keit der Über­ra­schung u.v.a.m. Wer lust­los mit der Gabel in der immer glei­chen Mahl­zeit sto­chert, hat schon verloren.
  4. Grenz­wer­te müs­sen sein, tris­tes Kalo­ri­en­zäh­len eher nicht. Auch das öde Abwä­gen von Eiweiß-, Koh­len­hy­dra­te- und Fett­bau­stei­nen in der Zusam­men­set­zung der Mahl­zei­ten von mor­gens bis abends ist für den recht­schaf­fe­nen Bür­ger, der auch ande­ren Pflich­ten nach­zu­ge­hen hat, nicht wirk­lich praktikabel.
  5. Kurz, es müs­sen ein paar ver­nünf­ti­ge Regeln her, aus denen sich alles Wei­te­re bequem ablei­ten lässt.

Jeder Organismus ist (isst) anders

  1. Lei­der ist es fast unmög­lich, kon­kre­te Regeln auf­zu­stel­len, die für alle gel­ten. Jeder mensch­li­che Orga­nis­mus ist (und isst) anders, hat ande­re Gewohn­hei­ten und Ansprü­che, unter­liegt unter­schied­li­chen erlern­ten Bedürf­nis­sen, ver­fügt über unter­schied­li­che Cock­tails von Ver­dau­ungs-Enzy­men und -Bak­te­ri­en, lei­det an All­er­gi­en, Unver­träg­lich­kei­ten und Abnei­gun­gen, ver­folgt unter­schied­li­che Stra­te­gi­en im Umgang und im Ver­brauch von Ener­gie.
    Was für den einen rich­tig ist, funk­tio­niert bei ande­ren oft gar nicht, und umgekehrt.
  2. Was ges­tern noch galt, stimmt schon heut’ oder mor­gen nicht mehr.
    Han­nes Wader
  3. Glei­ches gilt für den Ver­lauf der Zeit, der Jah­res­zei­ten, der Tages­zeit und Tages­form, der Arbeits­be­las­tung, der Lebens­al­ter. Was ges­tern noch funk­tio­niert hat, funk­tio­niert heu­te schon nicht mehr.
    Eini­ge kla­re Rah­men­richt­li­ni­en sind zur Ori­en­tie­rung also gut – den Rest müs­sen wir wohl durch Tri­al & Error, „Erken­ne dich selbst” und gesun­den Men­schen­ver­stand herausbekommen.
  4. Schließ­lich – das Gan­ze soll­te mög­lichst auch nicht zu viel kos­ten, zeit­lich und finan­zi­ell. Gemü­se, Fisch, gutes Öl, Voll­korn- und Bio­pro­duk­te kön­nen ganz schön ins Geld gehen. Und wir haben ja noch etwas ande­res zu tun, als uns stän­dig ums Essen zu kümmern.

Soweit mei­ne 15 Punk­te – nicht mehr und nicht weni­ger als eine Arbeits­grund­la­ge, die sich im Ver­lauf der Zeit sicher anpas­sen und ver­än­dern wird.
Fra­ge an euch: Wel­che Punk­te ver­misst ihr? Wel­che sind euch wich­tig? Ich freue mich über Ergän­zun­gen und Kommentare!

Schnell gesund billig & lecker & nachhaltig

Am Ende noch dies: Mode­diä­ten gibt es vie­le; Frau­en- und Män­ner­zeit­schrif­ten sin­gen euch ein süßes Lied davon.
Ech­te, wirk­sa­me Diä­ten jedoch gibt es weni­ge.
Schnell gesund und bil­lig, dabei ohne Auf­wand, lecker und nach­hal­tig abzu­neh­men – das wäre per­fekt, das per­fek­te Ziel einer per­fek­ten Diät.
Gan­ze Indus­trie­zwei­ge aller­dings leben sehr gut davon, dass es die­se per­fek­te Diät ein­fach nicht gibt – sich aber leicht ver­spre­chen lässt.

Mein Diätblog

Immer­hin kann man ver­su­chen, einer guten Diät eini­ger­ma­ßen nahe­zu­kom­men. Manch­mal muss man sich ent­schei­den zwi­schen Gesundheit/​Preis oder Zeitaufwand/​mangelnder Abwechs­lung usw.; aber im gro­ßen Gan­zen lässt sich, behaup­te ich, ein Kom­pro­miss fin­den, mit dem z.B. auch mein Arzt zufrie­den wäre.
Das klingt schwie­rig, ich weiß; aber in mei­ner Rol­le als Diät­blog­ger sehe ich es fort­an als mei­ne obers­te Auf­ga­be an, euch die Sache beim Lesen so leicht wie mög­lich zu machen.

Also, an alle die­je­ni­gen, die Essen ist kein Gift auf der Suche nach raschem gesun­den Abneh­men auf­ge­sucht haben und sich unver­mu­tet in mei­nem Diät- und Dia­be­tes­blog wie­der­fin­den – bit­te bleibt dran!
Hier wird eure Sache verhandelt.

Dis­c­lai­mer: Ich bin kein Coach und kein Arzt, inso­fern bit­te ich um Nach­sicht; ich beschrei­be hier allein mei­ne Suche nach dem, was bei mir selbst funk­tio­niert und was nicht.
Aber wäh­rend ich (hof­fent­lich) mei­nen Dia­be­tes besie­ge, besiegt ihr mit den­sel­ben oder ähn­li­chen Metho­den (hof­fent­lich) eure Pfun­de. Ohne Gewähr.

In die­sem Sin­ne, bis morgen.

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hsf

Hanns-Stefan Finke, 53, ist Blogger bei spondeus websites,
Publizist und Schriftsteller, Genießer, Hobbykoch, Vater in einer Patchwork-Familie und ambitionierter Schlankheitskandidat.

Bei der Ernährung geht es um Ent­schei­dungen und Ver­haltens­weisen, die tief in den Körper hinein wirken. Das macht bewusstes Essen so wichtig.

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